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Eine Chance für Unternehmen

Das Durchschnittsalter in vielen Belegschaften ist relativ hoch, dennoch gibt es auch sehr junge Mitarbeiter. Josef Buschbacher hat sich mit der jüngsten Erwachsenengeneration beschäftigt. Papier + Technik fragte ihn, was die so genannte Generation Z ausmacht.

Unterscheiden sich Angehörige verschiedener Generationen so stark voneinander, dass dies für die Betriebe eine Rolle spielt?

Buschbacher: Ja. Es gibt in den Unternehmen 16/17-jährige Azubis, aber aufgrund der längeren Lebensarbeitszeit auch viele ältere Mitarbeiter. Ihre Werte und ihr Verhalten unterscheiden sich. Zum Beispiel ist für Ältere die Führungskraft legitimiert, gesetzt und anerkannt. Jüngere sind oft in Familien aufgewachsen, in denen eher basisdemokratisch entschieden wird. Es geht nicht darum zu urteilen, was gut oder schlecht ist. Die Generationen sind einfach geprägt von unterschiedlicher Erziehung, von unterschiedlicher Ausbildung in der Schule, unterschied-lichem Medienkonsum. All das schlägt sich in den Ansprüchen und im Verhalten in der Arbeitswelt nieder.