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Integrierter Umweltschutz in der Papierindustrie

Mit ihrer wasser- und energieintensiven Produktion bietet die Papierindustrie vielfältige Einsparpotenziale im Sinne des Produktionsintegrierten Umweltschutzes (PIUS). Fünf Best-Practice-Beispiele nordrhein-westfälischer Papierhersteller veröffentlicht die Effizienz-Agentur NRW (EFA), Duisburg, jetzt in der kostenlos zu bestellenden Fachbroschüre „Umsteigen – aufsteigen: die neuen Erfolgsfaktoren in der Papierindustrie“.

„Die größten Einsparungspotenziale lassen sich in den drei Kernbereichen Wasser, Energie und Reststoffe erzielen“, fasst Karl Hufmann, Projektleiter der EFA, die wichtigsten Ansatzbereiche für PIUS in der Papierindustrie zusammen. Dazu gehören etwa eine klar getrennte Wasser-Kreislaufführung oder eine interne Kreislaufreinigung mit Prozesswasserrückführung oder eine gezielte Wärmerückgewinnung an verschiedenen Aggregaten wie Papiermaschinen oder Verbrennungsanlagen. Im Bereich Reststoffe bietet vor allem die Verringerung des Anteils papierfremder Bestandteile ein erhebliches Einsparpotenzial.

Seit dem Jahr 2003 ist die EFA in der Papierindustrie aktiv. So initiierte sie in den vergangenen Jahren unter anderem mit Unterstützung des Arbeitgeberverbandes/Wirtschaftsverbandes der Rheinisch-Westfälischen Papiererzeugenden Industrie e.V. die Veranstaltungsreihe „Papier-Forum“, die sich an Entscheider der Branche aus NRW richtet. Auf dieser Basis wurden bereits zahlreiche Ansätze für die Praxis entwickelt und umgesetzt. Die Broschüre kann kostenlos bei der EFA bestellt werden unter der E-Mail-Adresse: efa@efanrw.de. VM