Archiv Rundschau

Scheufelen-Mitarbeiter als Knochenmarkspender typisiert

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie. Viele dieser Erkrankten benötigen eine Stammzellentransplantation. Doch die Suche nach dem passenden Stammzellenspender gestaltet sich oft schwierig.

Aus diesem Grund rief die Geschäftsleitung der Papierfabrik Scheufelen zusammen mit der BKK Scheufelen eine Firmentypisierung bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei – kurz DKMS – ins Leben. 35 Mitarbeiter ließen sich an drei Terminen im November als Knochenmarkspender typisieren und viele weitere sind bereits schon bei der DKMS gemeldet. Der Rettungsassistent Georg Preu entnahm jedem Mitarbeiter fünf Milliliter Blut, die anschließend per Kurier an die DKMS übermittelt wurden. Darüber hinaus wurde von beiden Unternehmen eine Geldspende von mehreren Tausend Euro getätigt, die alle anfallenden Typisierungskosten dieser Aktion abdeckte.

„Wir freuen uns natürlich sehr über die rege Teilnahme an dieser Aktion und hoffen, damit weltweit erkrankten Menschen helfen zu können“, so Dr. Markku Hämäläinen, Geschäftsführer der Papierfabrik Scheufelen.

Dass ein Mitarbeiter der Papierfabrik als Spender für einen Patienten aus einem anderen Land in Frage kommt, ist nicht unmöglich. Die DKMS erhält aus allen Teilen der Welt Anfragen nach einem passenden Knochenmarkspender – das ist keinesfalls überraschend, denn sie betreibt mit 2,5 Millionen typisierten Personen die weltweit größte Spenderdatei.

Die Mitarbeiter der Papierfabrik Scheufelen kämpfen nun gemeinsam mit den bereits Typisierten und der DKMS gegen die Leukämie. Denn jeder Einzelne zählt.