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Essity investiert in Produktion von Zellstoff aus Stroh

Am Standort Mannheim soll ab 2020 Zellstoff aus Weizenstroh hergestellt werden.
Foto: M. Schuppich - stock.adobe.com

Hygienepapierhersteller Essity wird zukünftig an seinem Produktionsstandort in Mannheim Zellstoff aus Weizenstroh herstellen. In das neue Verfahren sollen rund 40 Millionen Euro investiert werden. Der produzierte Zellstoff sei in der Qualität mit Frischfaserzellstoff aus Holz vergleichbar, der Produktionsprozess aber noch nachhaltiger, da weniger Wasser und Energie eingesetzt werden, heißt es in einer Unternehmensnachricht. Gleichzeitig werde mit Stroh ein schnell nachwachsender Rohstoff verwendet, der die Rohstoffbasis um eine nachhaltige und skalierbare Faserart erweitert. Der Produktionsbeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant. Essity ist der erste Tissue-Hersteller, der Strohfasern für die Produktion von Hygienepapieren nutzt.

„Unsere Kunden und Verbraucher können sich darauf verlassen, dass unsere Produkte verantwortungsbewusst hergestellt werden. Deswegen investieren wir kontinuierlich in nachhaltige Technologien, um unseren ökologischen Fußabdruck zum Wohle aller zu verkleinern“, sagt Volker Zöller, President Consumer Goods bei Essity. „Der neue Herstellungsprozess wird es Essity ermöglichen, einen Teil der zertifizierten Frischholzfasern durch erneuerbare Strohfasern zu ersetzen. Dies führt zu einer geringeren Belastung der Umwelt, da das Verfahren Ressourcen schont und Rohstoffe aus der Region nutzt“, sagt Andreas Pier, Vice President Sales & Marketing Consumer Goods für die Region Central bei Essity. ■