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Die Basis für die berufliche Karriere gelegt

Lilian Eckerle

An der Papiermacherschule – Schulzentrum Papiertechnik bestanden im Juli insgesamt 73 Auszubildende zum Papiertechnologen ihre Abschlussprüfungen, davon 22 Schüler der sogenannten Turboklasse. In einer gemeinsamen Veranstaltung wurden sie danach verabschiedet.

Die „Turboklasse“ bietet Abiturienten und Umschülern die Möglichkeit, die Ausbildung zum Papiertechnologen in nur zwei Jahren zu durchlaufen.

Oberstudiendirektor Jürgen Gerstner sagte, Papiertechnologen seien gut bezahlt. Dies ermögliche ihnen nun sich eigene Wünsche zu erfüllen, zum Beispiel den nach einer eigenen Wohnung. „Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg“, zitierte er den chinesischen Philosophen Laotse. Aber Geld allein mache nicht glücklich, man müsse Spaß an der Arbeit haben und sich neue Ziele setzen, im privaten wie auch im beruflichen Bereich. Dort könnte es zum Beispiel ein Studium an der Dualen Hochschule oder die Weiterbildung zum Meister sein. Eine Karriere in der Papierindustrie sei durchaus denkbar. So manch hohe Position sei dort durch ehemalige Gernsbacher Schüler besetzt.

Thomas Müller von der Bildungsakademie Papier (BIP) nahm den Gedanken auf. Die Ausbildung zum Papiertechnologen sei eine Basis zur beruflichen Karriere. Die Entwicklung vor allem im digitalen Bereich gehe immer schneller weiter, berufliche Fort- und Weiterbildung sei dringend notwendig. Schule und Papierzentrum Gernsbach böten hier eine Fülle an Möglichkeiten.

Für besonders gute Leistungen erhielten einen Buchpreis:

  • Jan Böhm (Moritz J. Weig, Mayen)
  • Jan Buchtmann (Papier- und Kartonfabrik Varel, Varel)
  • Renke Meyer (Papier- und Kartonfabrik Varel, Varel)
  • Jonas Peter (Sappi Alfeld GmbH, Alfeld)
  • Rico Pultermann (Hamburger Rieger, Spremberg)
  • Zafer Sayilgan (Hakle GmbH, Düssseldorf)