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Arbeitsmarkt: Vielfalt wird Normalität

Mehr als die Hälfte der Betriebe in Deutschland beschäftigt Menschen mit Migrationsgeschichte.
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Die interkulturelle Vielfalt ist in Unternehmen angekommen: Mehr als die Hälfte der Betriebe in Deutschland beschäftigt heute Mitarbeiter mit Migrationsgeschichte, wie das Personalpanel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt.

Auch bei Neueinstellungen kommen Zugewanderte immer öfter zum Zug. Jedes zweite Unternehmen hat in den vergangenen fünf Jahren Menschen mit Migrationshintergrund eingestellt. In drei Viertel dieser Betriebe waren das Menschen, die aus einem Nicht-EU-Land stammen.

Die Umfrage zeigt, dass die Sprache für den Einstieg in den Arbeitsmarkt entscheidend ist. Mehr als die Hälfte aller Personalverantwortlichen sehen in fehlenden Deutschkenntnissen eine große Hürde, wenn es gilt, Migranten einzustellen. Zudem ist oft fraglich, ob die Zugewanderten dauerhaft in Deutschland bleiben dürfen. Jedes dritte Unternehmen sieht darin ein starkes Hemmnis. Ähnlich viele Betriebe (31 Prozent) halten die richtige Einschätzung des Qualifikationsniveaus der Zugewanderten für ein Problem. Kulturelle Spannungen im Unternehmen befürchten nur rund 12 Prozent aller Personalverantwortlichen. ■