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125 Jahre Julius Schulte Söhne

Nach der Firmengründung im Jahr 1886 lief am 24. Januar 1887 in der Papierfabrik Julius Schulte Söhne GmbH & Co. KG im Düsseldorfer Stadtteil Bilk das erste Papier von der Maschine. Die benötigte Kohle und die Rohstoffe wurden per Bahn und per Schiff angeliefert. Stoffreste als Rohstoff kamen aus dem Bergischen Land und vom Niederrhein. Bilk lag damals auf dem Land am Flüsschen Düssel, die Stadt rückte erst später an das Firmengelände heran. Im Jahr 1888 erzeugte das Werk mit einer Papiermaschine rund 1700 Tonnen Papier im Jahr. Bis in die 1980er Jahre stellte die Fabrik hauptsächlich Rohdachpappe her. Unter der Geschäftsführung von Dieter und Gerd Pothmann, Nachfahren des Firmengründers, wurden regelmäßig umfangreiche Modernisierungen vorgenommen. Zum Beispiel wurde die alte PM 1 durch die neue PM 3 ersetzt.

Das Unternehmen ist nach wie vor in Familienbesitz. Die Fabrik produziert jetzt auf Basis von Altpapier 100 000 Tonnen Papier pro Jahr, überwiegend Hülsenkarton. Julius Schulte Söhne beschäftigt in Düsseldorf 109 Mitarbeiter.

VM