Archiv Papiertechnik

Vielseitiges Repertoire

Von Aida über Strauß-Walzer bis zu zeitgenössischer Musik reichte das Programm der Werkskapelle Steyrermühl bei ihrem Konzert in Augsburg.

33 Musikerinnen und Musiker spielen in der Werkskapelle Steyrermühl. Rund ein Drittel von ihnen arbeitet beim dortigen UPM-Werk. In diesem Sommer führte sie eine Konzertreise zum Standort des Schwesterunternehmens nach Augsburg.

Bruno Aschauer, UPM Steyrermühl

Dort gaben sie ein Konzert im Hof des Zeughauses für die Augsburger Bürger. Unter den Zuhörern waren aber auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus dem UPM-Werk Augsburg.

Die Werkskapelle Steyrermühl ist eine traditionelle österreichische Blasmusikkapelle, gegründet im Jahr 1868, und mit der Papierfabrik UPM Steyrermühl sehr eng verbunden. Als eingetragener Verein ist man aber auch offen für „Außenstehende“ und legt zudem großen Wert auf Jugendförderung. Einmal in der Woche wird geprobt, vor größeren Konzerten auch am Wochenende. Dafür haben die Musiker seit einigen Jahren einen eigenen Probenraum, ein in Eigenleistung umgebautes ehemaliges Bürogebäude auf dem Gelände des Papiermachermuseums Steyrermühl. Im dort eingegliederten Kulturzentrum gibt die Werkskapelle zwei große Konzerte im Jahr, jeweils eines im Frühjahr und im Herbst. Insgesamt spielen die Musiker rund 30-mal im Jahr vor Publikum, hauptsächlich in der Region Oberösterreich.

Das Repertoire ist vielseitig, wie der Auftritt in Augsburg zeigte. Kapellmeister Reinhard Gruber hatte ein Programm zusammengestellt, das einen Querschnitt durch die internationale und nationale Blasmusik darstellte. Mit Werken von Verdi, Bizet, Johann Strauß, Josef Strauß und Julius Fucik kamen Stücke wie der Triumphmarsch aus „Aida“, Morgenstimmung aus der „Peer Gynt“-Suite, Les Toreadors aus „Carmen“, Vergnügungszug (Polka schnell), Delirien-Walzer, Florentiner Marsch und die Jikoceska-Polka zur Aufführung. Mit „Tussa Celebration“, „Rhapsodie für Alt-Sax“ und „Der Kavalier“ waren auch Kompositionen moderner sinfonischer Blasmusik vertreten. Dabei traten die Solisten Franz Fröhlich (Tenorhorn) und Christoph Fröhlich (Altsaxophon) in den Vordergrund. Zum Abschluss wurde natürlich der „Radetzky-Marsch“ zum Besten gegeben. Nach einigen Zugaben endete der Konzertabend mit begeistertem Applaus der Besucher.

Der Betriebsratsvorsitzende von UPM Steyrermühl und Schlagzeuger der Kapelle, Bruno Aschauer, bedankte sich beim Team Unternehmenskommunikation von UPM Augsburg sowie bei der Regio Augsburg für die große Unterstützung bei der Organisation der Konzertreise.