Archiv Papiertechnik

Bilder von Vater und Sohn

Jahrelang galten die Original-Federzeichnungen von Jim Knopf, dem Räuber Hotzenplotz und dem kleinen Gespenst von Franz Josef Tripp als verschollen. Ihre Wiederentdeckung inspirierte Tripps Sohn, den Künstler Jan Peter Tripp, fast ein halbes Jahrhundert später diese Figuren noch einmal zum Leben zu erwecken. Durch eine technisch aufwändige Kolorierung hat er ihnen eine neue Tiefe gegeben. „Mein Vater hat zwei Kinder gezeugt – mich und Jim“, so verdeutlichte Jan Peter Tripp einmal in einem Radiobeitrag seine Verbundenheit mit den Zeichnungen seines Vaters. „Im Gegensatz zu Jim wurde ich immer größer, dieser jedoch weltberühmt“. Der im Jahr 1945 im Allgäu geborene Jan Peter Tripp studierte Bildhauerei an der Akademie in Stuttgart. Seine Arbeiten bestechen durch sorgfältige Technik und hyperrealistische Darstellungsweise von Menschen, Tieren und Dingen. Werke von Vater und Sohn waren in einer Ausstellung mit dem Titel Tripp & Tripp in vielen Städten Deutschlands zu sehen. Während der Adventszeit zeigt sie das Gengenbacher Museum Haus Löwenberg. Die Schau stellt den Arbeiten des Vaters die des Sohnes gegenüber, der sich auf seine Art mit Hotzenplotz, Jim Knopf und Lukas auseinandersetzt.

Informationen unter www.gengenbach.info