Archiv Papiertechnik

Bierdosen aus Pappe?

Umweltfreundlicher und preiswerter wären Dosen aus Pappe.

Genau die hat Günter Keienburg aus Meerbusch bei Düsseldorf als Patent anmelden lassen – und schon selbst getestet. Auch nach neun Monaten „schmeckte der Inhalt noch ganz wie Bier“, meint der Ingenieur und ehemalige Mitarbeiter des US-amerikanischen Verpackungskonzerns „Diamond“. Wie die „Rheinische Post“ berichtete, hat er seit dem Jahr 1996 an der Erfindung gearbeitet und insgesamt zwei Millionen Euro investiert. Eine besondere Beschichtung, die Sulfat enthält, soll die Pappe gegen die aggressive Kohlensäure im Bier widerstandfähig machen. Sie sei gleichzeitig geschmacksneutral, toxisch einwandfrei und widerstandsfähig. Nur noch Deckel und Boden der Dose wären weiterhin aus Metall. Wichtig ist Keienburg der ökologische Aspekt des neuen Verpackungsmaterials, das zudem noch preiswerter als Aluminium ist. Die Heineken-Brauerei habe schon Interesse angemeldet, berichtete er. VM