Archiv Im Blickpunkt

Papier hat Eier

„Papier hat Eier“, „Papier sucks“. Mit frechen und provokanten Sprüchen ist die sogenannte inhouse-Kampagne der Imagekampagne „Papier kann mehr“ in der Branche sichtbar. Die Poster und Aufkleber, E-Mail-Abbinder und Kantinentablett-Auflagen sollen die Möglichkeit eröffnen, dass die seit Januar laufende Kampagne Rückenwind aus den eigenen Reihen erhält und dadurch noch effektiver das Image der Branche und ihrer Produkte hebt.

Gregor Andreas GeigerVerband Deutscher Papierfabriken (VDP)

Knapp 40.000 Menschen arbeiten in der Papierindustrie, einige tausend sind auf Facebook, Twitter oder Instagram unterwegs und könnten dort helfen, durch likes, als Follower oder durch Teilen die Aussagen der Kampagne zu multiplizieren, dass nämlich Papier mehr kann und mehr ist, als die meisten vermuten. Die Kampagne selbst ist mittlerweile voll angelaufen und trägt nicht nur Inhalte in die sozialen Medien, sondern bewirbt sie dort und auch auf Medienplattformen aktiv mit Anzeigen.

Thematisch orientiert sich die Kampagne an Jahreszeiten und Erlebniswelten. In den Grippemonaten – verstärkt durch die Entwicklung des Corona-Virus – steht das Thema Hygiene mit Papier im Mittelpunkt. Dabei geht es sowohl um die Infektionsvermeidung wie um Hygiene in der Küche. Im Frühjahr wird das Thema Einkauf und Verpackung den Schwerpunkt bilden und im Sommer spielen Zeitschriften, Reiseführer und – vor dem Ende der Sommerferien – Schulhefte eine Rolle.

Durchgehend werden auch die Themen Nachhaltigkeit und Innovation an die Zielgruppe gebracht, die als sogenannte „Nachhaltigkeits-Opportunisten“ bezeichnet werden, Menschen, die nachhaltig denken und dies in ihren konsumorientierten Lebensstil integrieren wollen. Die Themen einer nachhaltigen Forstwirtschaft werden deshalb ebenso angesprochen, wie zum Beispiel die ersten Prototypen einer Bierflasche aus Papier.

Werbematerial für die Kampagne kann von Mitgliedern des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP) und der
Vereinigung der Arbeitgeberverbände der Deutschen Papierindustrie (VAP) auf der Website https://www.vdp-online.de/publikationen/papier-kann-mehr bestellt werden. Auch sind noch Exemplare des aktuellen Magazins „Papier. Sind wir!“ verfügbar, in denen die Kampagne und ihre Motive dargestellt werden.

www.papierkannmehr.de