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Neue Wege der Kommunikation

Der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) hat seine Öffentlichkeitsarbeit über Facebook und Twitter kontinuierlich erweitert. In den sozialen Medien informiert er seine Follower über aktuelle Themen aus der Welt von Papier, Karton und Pappe.

Anja EikelVerband Deutscher Papierfabriken

Facebook und Twitter sind aus der modernen Firmenkommunikation nicht mehr wegzudenken. Weltweit sind rund zwei Milliarden aktive Nutzer monatlich bei Facebook registriert und der Boom ist ungebrochen. Im Zeitalter des Smartphones wenden die Deutschen eine dreiviertel Stunde pro Tag für die Mediennutzung auf – von knapp 2,5 Stunden täglicher Internetnutzung.

Der VDP hat in den letzten Jahren seine Öffentlichkeitsarbeit über Facebook und Twitter kontinuierlich erweitert und erfüllt damit auch eine neue Erwartungshaltung an die Kommunikation. Über 1.400 Abonnenten auf der VDP-Facebook-Seite (https://www.facebook.com/papierindustrie/) folgen täglich den aktuellen Themen aus der Welt von Karton, Papier und Pappe und tauschen sich hierzu aktiv aus – zur Nachwuchswerbung auf der Berufsinformationsmesse EINSTIEG in Köln oder auch zu Hamsterkäufen von Toilettenpapier in Taiwan. Als Kommunikationsmittel werden dabei Texte, Bilder oder Videos eingesetzt. Beim Thema Papier ist der Verband auf Facebook nicht allein. Man findet dort die Düsseldorfer Fachmesse interpack ebenso wie etliche Papierunternehmen, zum Beispiel die Büttenpapierfabrik Gmund, Sappi Finepaper, Metsä Tissue oder Creapaper, die die Möglichkeiten des sozialen Netzwerks aktiv nutzen. Schlagkräftig wird die Branche jedoch erst dann, wenn sie durch gegenseitiges Teilen von Inhalten das betreibt, was man als „Virales Marketing“ bezeichnet: Interessante Informationen werden wie Schnupfenviren weitergegeben. Mit dem Ergebnis, dass die Zahl der Nutzer kontinuierlich steigt.

Nach den ersten kleinen Schritten auf Twitter hat die Papierindustrie auf https://twitter.com/Papierfabriken inzwischen knapp 800 Follower. Mitglieder des VDP-Ausschusses Kommunikation machten hier den Anfang. Fast täglich werden knappe, schnelle Informationen getweetet, die thematisch den Erwartungshorizont der Follower erfüllen. Das können die Kernaussagen des Jahrespressegesprächs sein oder auch ein Hinweis auf ein Forschungsprojekt zu Papier. Zukünftig will sich der Verband – mit Unterstützung seiner interessierten Follower – noch mehr in die Diskussionen von Umweltgruppen, wie beispielsweise Greenpeace oder RobinWood, einbringen, um Fehlinformationen aufzudecken oder kritische Diskussionen anzuregen. Über ein
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Knappe, kurze Informationen gibt es auf Twitter.