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Logistikengpässe: Verkehrsminister betont Handlungsbedarf

Die Verbändeinitiative hatte unter anderem eine Erhöhung der Attraktivität des Fahrerberufs und eine Verbesserung der Infrastruktur gefordert. Foto: pierluigipalazzi - stock.adobe.com

Drohende Versorgungsengpässe aufgrund des Fahrermangels im Logistiksektor rücken immer mehr ins Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit. Nachdem im Dezember 2018 eine breite Verbändeinitiative aus Transport, Logistik, Industrie und Handel, darunter auch der Verband Deutscher Papierfabriken e. V. (VDP), einen Fünf-Punkte-Plan gegen Logistikengpässe und Fahrermangel an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer übergeben hatte, sagte dieser auf der Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik offiziell die Schirmherrschaft für
eine Imagekampagne zu. Der Parlamentarische Staatssekretär und Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Steffen Bilger, lobte die Verbändeinitiative anschließend ausdrücklich. Die im Fünf-Punkte-Plan enthaltenen Ansätze sollen daher Eingang in das Innovationsprogramm Logistik 2030 finden.

Die Verbändeinitiative begrüßt diesen Schritt der Politik außerordentlich. Weitere Schritte müssen jetzt rasch folgen. Der Verband Deutscher Papierfabriken e. V. (VDP) unterstützt hierzu vor allem den Wunsch der Verbändeinitiative zur Gründung einer interministeriellen Arbeitsgruppe.

In dem Fünf-Punkte-Plan hatten die Verbände gemeinsame Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefordert. Sie hatten die fünf zentralen Handlungsfelder aufgezeigt, die unter Beteiligung aller relevanten Bundesministerien konkretisiert und umgesetzt werden müssen. Dazu gehören: Mehr Wertschätzung und eine Erhöhung der Attraktivität des Fahrerberufs, die Verbesserung der Ausbildung und Qualifizierung, eine Imagekampagne, eine Verbesserung der Infrastruktur und eine umfassende Digitalisierungsstrategie. ■