Archiv Gastkommentar

Verantwortung für sicheren Transport

Ernst KrichelLeiter Logistik FertigproduktePapier- und Kartonfabrik Varel GmbH & Co. KGVorsitzender der Arbeitsgruppe „Ladungssicherung“ im Verband Deutscher Papierfabriken (VDP)

Die Papierindustrie ist sich seit jeher ihrer Verantwortung für den sicheren Transport ihrer Produkte bewusst. Oberstes Ziel dabei ist die Vermeidung von Unfällen sowie Personen- und Sachschäden. Obwohl bereits zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung ergriffen wurden, muss die Optimierung der Ladungssicherung weiter auf der Tagesordnung stehen.

Da es sich um ein für die Papierindustrie wichtiges Thema handelt, ist die Branche gut beraten, die vorhandenen Probleme gemeinsam anzugehen. So arbeiten die Ladungssicherungsexperten seit vielen Jahren in den entsprechenden Gremien des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP) und übergeordneten Fachkreisen
zusammen. Jüngstes Projekt sind Fahrversuche mit Altpapierballen auf Schubbodenfahrzeugen, deren Ergebnisse Ende vergangenen Jahres vor großem Publikum auf der IAA Nutzfahrzeugemesse in Hannover vorgestellt wurden. Eine entsprechende Verladeempfehlung wird derzeit erstellt und den Papierfabriken und Transportunternehmen zukünftig als wertvolle Grundlage dienen.

Mit der gemeinsam mit dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) erarbeiteten Verbände-Empfehlung „Ladungssicherungshilfsmittel“ hat die Branche einen weiteren wichtigen Schritt getan. Die darin definierten Mindestanforderungen beziehen sich auf den Einsatz von Antirutschmatten, Kantenschützern sowie Spanngurten. Auch in Zukunft muss das Augenmerk darauf liegen praktikable Standards für Ladungssicherungshilfsmittel in Abstimmung mit dem Transportgewerbe zu erarbeiten und damit einen wichtigen Beitrag für einen reibungslosen und effizienten Ablauf innerhalb der Logistikkette „Papier“ zu leisten.