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Papierindustrie präsentierte sich

Bei der World Skills in Leipzig traten Teilnehmer aus 53 Ländern in 46 verschiedenen Berufs-Disziplinen gegeneinander an. Die Papierindustrie nutzte die Gelegenheit, den Beruf des Papiertechnologen vorzustellen und um Auszubildende zu werben.

Monika Bresche Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes der ostdeutschen Papierindustrie

Vom 2. bis 7. Juli 2013 fand in Leipzig die World Skills 2013 statt. Vier Tage lang hatten sich bei der Weltmeisterschaft der Berufe, die nach 40 Jahren erstmals wieder in Deutschland ausgetragen wurde, über hundert Teilnehmer aus 53 Ländern und Regionen in 46 verschiedenen Berufs-Disziplinen gemessen. Die Messe wurde von circa 205 000 Interessierten besucht.

Die deutsche Nationalmannschaft holte in zwei Wettbewerben Gold, in vier Wettbewerben Silber und in drei Wettbewerben Bronze. Das sind mehr als doppelt so viele Medaillen wie bei der letzten World Skills im Jahr 2011 in London.

In Zusammenarbeit mit der IHK Chemnitz und der Schule in Altenburg hat der Arbeitgeberverband der ostdeutschen Papierindustrie e.V. (AGOP) die Papierindustrie und den Beruf des Papiertechnologen präsentiert und um Auszubildende geworben. Auszubildende der Firmen Kübler & Niethammer, Leipa Schwedt, Schoeller Technocell Penig, UPM Schwedt und Zellstoff Stendal erläuterten im persönlichen Beratungsgespräch den Prozess der Papierherstellung, die Ausbildung zum Papiertechnologen und die vielfältigen Möglichkeiten zur Tätigkeit in unserer Industrie. Jeder braucht und gebraucht Papier, doch Kenntnisse über dessen Herstellung sind kaum vorhanden oder nur in dem Vorurteil, Papier würde aus Bäumen gemacht und deshalb würden die Wälder abgeholzt.

Die Firma Voith stellte das Modell einer Integrated EcoMill zur Verfügung. Dieses Modell, das die Material-, Energie- und Wasserströme mit blinkenden Schaltungen zeigt, war ein attraktiver Blickfang für alle Altersgruppen. Die Schule Altenburg stellte die CAPS-Programme bereit, die interessierten Jugendlichen von den Auszubildenden vorgeführt wurden.

Wir danken den beteiligten Firmen für ihre Unterstützung.

Azubis aus der Papierindustrie berieten Interessierte