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Moderne Anlagen erfordern eine qualifizierte Ausbildung.

Der zweijährige staatlich anerkannte Ausbildungsberuf des / der Maschinen- und Anlagenführers/-in Papier- und Druckweiterverarbeitung (MAF) wird seit dem Jahr 2005 an der Schule für Papiertechnik in Gernsbach angeboten. Zwei Klassen mit MAF-Azubis aus den Bereichen der Ausrüstung und Papierverarbeitung werden jedes Jahr zum Abschluss geführt.

Ein Grund für die gute Nachfrage ist, dass Un- und Angelernte bei den bestehenden Anlagen aufgrund der gestiegenen Anforderungen nicht mehr beschäftigt werden können, sondern eine qualifizierte Ausbildung benötigen. Darüber hinaus wird so Bewerbern eine Chance gegeben, welche noch nicht über die schulische Qualifikation für einen 3-jährigen Ausbildungsberuf verfügen. Zeigt sich jedoch, dass es sich etwa um einen „Spätstarter“ handelt, kann für gute Absolventen die Qualifizierung weitergehen. Zum Erwerb der Qualifikation als Papiertechnologe werden zwei Lehrjahre oder als Packmitteltechnologe ein Schuljahr angehängt.

So kann auch bei der zunehmenden Knappheit an Bewerbern eine weitere Bewerberressource erschlossen werden.

Dies gilt auch für langjährige Mitarbeiter im Betrieb ohne Ausbildung, welche so die notwendige Qualifizierung erhalten. Voraussetzung ist dabei eine mindestens vierjährige einschlägige Berufserfahrung oder die abgeschlossene Ausbildung in einem anderen Beruf. Solche Mitarbeiter steigen direkt in das zweite Lehrjahr ein und können innerhalb eines Jahres zum IHK-Abschluss gelangen.

Die theoretischen Inhalte werden im Blockunterricht (4 – 6 Wochen je Block) vermittelt. In der Summe ist der Mitarbeiter maximal 16 Wochen in Gernsbach.

Offene Fragen beantworten Ihnen im Papierzentrum gerne: Dipl.-Päd. Thomas Müller (Tel.: 07224 6401–133) oder Dipl.-Ing. Holger Burkert (Tel.: 07224 6401–508), sowie Oberstudiendirektor Jürgen Gerstner (Tel.: 07224 6401–581)