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Hervorragend qualifiziert

23 Studenten der Papiertechnik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe (DHBW) haben ihren Abschluss geschafft. Das duale Studium zeichnet sich durch hohe Praxisorientierung aus.

VM

Nach drei Jahren Studium mit Theoriephasen in Gernsbach und Praxisphasen in ihren Studienunternehmen haben die Studenten den Abschluss eines Bachelor of Engineering erreicht. Nun wurden sie im Papierzentrum Gernsbach mit einer Feier verabschiedet.

Der Hauptgeschäftsführer des Papierzentrums, Stephan Meißner, sprach Ihnen seinen herzlichen Glückwunsch aus. Trotz unterschiedlicher Entwicklung bei den einzelnen Sorten habe die Papierbranche Zukunftschancen. Zwar seien die relativ hohen Energiekosten in Deutschland im internationalen Wettbewerb ein Nachteil. Ein Vorteil sei aber die hohe Qualifizierung der Mitarbeiter. Meißner wies darauf hin, dass der Duale Studiengang in der Industrie einen hervorragenden Ruf genieße. Dazu beigetragen habe auch Prof. Lothar Göttsching von der Technischen Universität Darmstadt, der den dualen Studiengang mitaufgebaut hat und der nun aus Altersgründen seine Dozententätigkeit an der DHBW beendet.

Prof. Dr. Stephan Schenkel, Prorektor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe gab den Absolventen drei Dinge mit auf den Weg: Er wünschte ihnen Vertrauen auf die eigene Kraft, Mut zur Entscheidung und Interesse an Weiterbildung.

Für besonders gute Leistungen gleich zweifach ausgezeichnet wurde Norman Zechin von der LEIPA Georg Leinfelder GmbH in Schwedt. Für den besten Abschluss mit der Note 1,0 erhielt er den Bestenpreis der Vereinigung der Arbeitgeberverbände der Deutschen Papierindustrie (VAP). Er habe bereits sehr gute Leistungen in den Grundlagenfächern gezeigt, und dies in den Projektarbeiten noch intensivieren können, wie Studiengangsleiter Prof. Volker Höntsch betonte. Mit Rat und Tat habe er außerdem Kommilitonen unterstützt. Darüber hinaus bekam Norman Zechin den Industriepreis für eine hervorragende praxisorientierte Bachelorarbeit. In dieser hat er Orte des Entstehens von Störstoffen analysiert sowie Optimierungen für den Fertigungsprozess empfohlen. Für den mit der Note 1,9 zweitbesten Studienabschluss ausgezeichnet wurde Waldemar Wolf von der Hollingsworth & Vose GmbH in Hatzfeld.

Stellvertretend für alle Absolventen dankte Florian Findling von der Papierfabrik August Koehler SE in Oberkirch allen, die den Studenten geholfen hätten, wie zum Beispiel den Betreuern in den Firmen während der Praxisphasen, den Professoren während der Theoriephasen und den Mitarbeitern des Papierzentrums.