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Film ab!

Szenen aus dem Film. Es spielen Mitarbeiter von UPM Nordland.

Papierproduktion einmal für die breite Öffentlichkeit: Mit einem Kino- spot wirbt die ostdeutsche Papierindustrie um Nachwuchskräfte. Darin stellen Auszubildende von UPM Nordland Papier in Dörpen ihren Arbeitsplatz vor.

Monika Bresche

Papier ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens. Ob Geburtsurkunde, Zeugnis, Führerschein, Mietvertrag oder Taschentücher, jeder kennt und nutzt Papier. Kaum jemand weiß jedoch, wie Papier hergestellt beziehungsweise erzeugt wird. Die Wenigsten haben eine Vorstellung von den Ausmaßen und dem Wert einer Papiermaschine. Die interessanten und anspruchsvollen Tätigkeiten in der Papierindustrie sind vielfach unbekannt.

Der Kinospot „Faszination Papier“, der mit anderen Werbespots im Vorfeld eines Spielfilmes gezeigt wird, gibt einen Einblick in die betriebliche Ausbildung der Papiertechnologen. „Faszination Papier“ ist ein Projekt der ostdeutschen Papierindustrie. Die Idee dazu ist im Anschluss an eine Informationsveranstaltung für Berufsberater der Arbeitsagenturen entstanden. Das Konzept wurde vom AGOP, dem Arbeitgeberverband der ostdeutschen Papierindustrie, in Zusammenarbeit mit Werner Kremer, Ausbildungsleiter UPM Zentraleuropa, entwickelt und mit der adeins-Media Logistic GmbH umgesetzt. Gedreht werden konnte bei der Nordland Papier GmbH in Dörpen. Protagonisten des Spots waren die Auszubildenden Eva Horstmann, angehende Papiertechnologin im 1. Ausbildungsjahr, René Klahsen, angehender Papiertechnologe im 2. Ausbildungsjahr und Marcel Kramer, Berufskollegiat Papiertechnik im 3. Ausbildungsjahr sowie der Ausbilder, Papiermachermeister Stephan Lünswilken. Gedreht wurde am 28. Oktober 2010. Der Kameramann, Tomas Krause, und der Produktionsleiter Axel Voigt waren zum ersten Mal in einer Papierfabrik. Sie waren vom Produktionsprozess beeindruckt und machten neue Erfahrungen, denn es ist nicht möglich, eine Papiermaschine anzuhalten, nur um eine Einstellung zu wiederholen. Das wiederholte Drehen einer Einstellung erstaunte auch die Protagonisten, die mit Spaß bei der Sache waren.

Aus der Vielzahl der Aufnahmen wurde dann im Studio in Hamburg die Rohfassung des Spots erstellt und bei der Filmabnahme am 28. November 2010 die endgültige Fassung festgelegt. Anschließend erfolgte die Vertonung. Es gibt zwei Fassungen des Spots, eine allgemeine mit dem Hinweis auf die Homepage des AGOP und mehrere spezielle, die sich auf einzelne Firmen beziehen.

Der Spot wurde im Februar und März in Kinos in acht ostdeutschen Städten nahe den Standorten der Papierfabriken gezeigt. Finanziert wird er durch den AGOP und den Wirtschaftsverband der ostdeutschen Papierindustrie, VOP. Nach den Informationsveranstaltungen für Berufsberater der Arbeitsagenturen ist der Kinospot ein weiterer Weg, die Papierindustrie und ihre interessanten Tätigkeiten in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.