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| 04.04.2012 |
Verhaltener Optimismus
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Die Papierindustrie hat im Jahr 2011 das hohe Niveau des Vorjahres weitgehend gehalten. Der dynamische Aufwärtstrend aus dem Jahr 2010 hat sich – wie von der Branche erwartet – allerdings nicht fortgesetzt. Hohe Rohstoff- und Energiekosten belasten die Ergebnisse.
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So lautete die Kernbotschaft auf der gut besuchten Jahrespressekonferenz des Verbandes Deutscher Papierfabriken, VDP, am 23. Februar in Düsseldorf. VDP-Präsident Moritz J. Weig erläuterte den Journalisten, dass der Absatz von Papier, Karton und Pappe mit minus 1,9 Prozent auf 22,6 Millionen Tonnen leicht rückläufig gewesen sei. Die Produktion habe sich um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verringert. Gleichzeitig habe die Branche den Umsatz um sieben Prozent auf 15,3 Milliarden Euro gesteigert. Strukturell hohe Rohstoff- und Energiekosten belasteten jedoch weiterhin die Ergebnisse der Unternehmen. Die schwierigen Marktbedingungen im grafischen Bereich hätten im vergangenen Jahr den ‧Restrukturierungsprozess in der Branche beschleunigt.
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