Aktuelles Heft: >Ausgabe Papier + Technik 6-7/10
15.06.2010

Den Herausforderungen begegnen

„Altersgerechtes Arbeiten und Wissensmanagement – Tools zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels“ lautete das Thema eines Workshops für Vertreter der Papierindustrie. Diskutiert wurden verschiedenste Aspekte und Lösungsmöglichkeiten.

„Young horses run fast – old horses know where to go“ (Junge Pferde laufen schnell – alte Pferde kennen den Weg). Mit diesem Satz begrüßte Ulrich Wienbeuker, UPM-Kymmene, die Teilnehmer beim diesjährigen Demographie-Workshop in Hannover. Er verwies darauf, dass aus Sicht der Unternehmen zu den Megatrends heute an erster Stelle die steigende Bedeutung von Wissen und Bildung (83 Prozent der befragten Unternehmen), aber auch Alterung und Rückgang der Bevölkerung (55 Prozent der befragten Unternehmen) gehören. Diese Ergebnisse sind der Commerzbank-Studie „Abschied vom Jugendwahn“ zu entnehmen. Es ist mittlerweile erwiesen, dass die Alterung ein differenzierter Prozess ist. Muskelkraft, Sehvermögen und Hörvermögen nehmen mit zunehmendem Alter eher ab. Unverändert bleibt die
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Weitere NEWS:
11.06.2010
Führungswechsel >
Der Verband Bayerischer Papierfabriken e. V. hat eine neue Führung: Auf der Jahrestagung in München ...
11.06.2010
Wirtschaftskrise belastet bayerische Papierindustrie Die Wirtschaftskrise hat die bayerische Papierindustrie auch im vergangenen Jahr schwer belastet. ?Der stärkste Einbruch der deutschen Wirtschaft seit der Nachkriegszeit hat auch in der Papierindustrie deutliche Spuren hinterlassen. Die Produktion im Freistaat ist im Jahresvergleich im Jahr 2009 um rund 300 000 Tonnen oder 6,6 Prozent auf 4,2 Millionen Tonnen Papier zurückgegangen?, berichtete Heiko Bayerl, der scheidende Vorstandsvorsitzende des Verbandes Bayerischer Papierfabriken e. V., im Rahmen der Jahrestagung in München. Der Produktionsrückgang in Gesamtdeutschland betrage minus 8,2 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter in Bayern sei mit 7200 ? ein Minus von 3,4 Prozent ? trotz des Umsatzeinbruches vergleichsweise stabil geblieben. Besonders von der Krise betroffen sei der Bereich der Druck- und Pressepapiere, die rund drei Viertel der bayerischen Papierproduktion ausmachen. Sie verzeichneten mit einem Minus von neun Prozent den höchsten Produktionsrückgang aller Papiersorten. Gegen den Trend behaupten konnten sich dagegen die Spezialpapierhersteller. ?Taschentücher, Pflegetücher und Toilettenpapier gingen wie geschnittenes Brot?, berichtete Bayerl. Ein Absatzplus von neun Prozent belege dies eindrucksvoll. Für das Jahr 2010 erwartet Bayerl keine tiefgreifenden Veränderungen. Sorgen bereiten den bayerischen Papierherstellern derzeit die Turbulenzen auf dem Altpapier-Markt. ?Altpapier ist unser wichtigster Rohstoff. Bei einer Produktion von rund 4,2 Millionen Tonnen Neupapier in Bayern setzen wir etwa 3,2 Millionen Tonnen Altpapier ein?, so Bayerl. Wegen der starken Auslandsnachfrage sind die Preise für Altpapier innerhalb von 12 Monaten um bis zu 400 Prozent gestiegen und liegen damit heute höher als vor der Wirtschaftskrise. ?Es ist umweltpolitischer Nonsens, wenn Altpapier, das hier anfällt, über tausende Kilometer nach China verschifft wird und dann hierzulande fehlt, so dass wir unsererseits Altpapier aus dem Ausland importieren müssen. Hier ist auch die Politik gefragt?, kritisierte Bayerl. >
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11.06.2010
Ohne Titel >
Berufsberater informierten sich vor Ort Am 30. März 2010 hat der Arbeitgeberverband der ostdeutsche ...
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