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| Installation des Sensors in der Trockenpartie; Papierbahn auf rotem Trockensieb. |
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| Die Anwender schätzen die einfache und schnelle Bedienung. |
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| Optionales PC-Programm zur detaillierten Systemüberwachung. |
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| 06.10.2009 - Ausgabe: 10/2009 |
Auch bei schwierigsten Rahmenbedingungen
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Sichere Bahnabrisserkennung
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Die Vielfalt der heute einsetzbaren Sensorik an Papiermaschinen wächst rasant. Ein traditioneller Bereich mit einer wichtigen Funktion ist die sichere und richtige Erkennung von Abrissen der Papierbahn. Ein neuer Detektor nutzt zwei Lichtquellen.
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Zur Bahnabrisserkennung werden traditionell meistens Photozellen eingesetzt. Sie arbeiten oftmals verlässlich in den Anwendungen, wo es möglich ist, einen sicheren Strahlengang zu gewähren und wo die Umgebungsluft sauber ist. Es gibt aber immer wieder Installationsorte, an denen keine Lichtschranke benutzt werden kann, da der freie Lichtgang durch Walzen, Siebe oder Filze blockiert ist. Auch kommt es oft im Bereich der Pressenpartie zu Störungen durch Dampfschwaden in der Umgebungsluft. Außerdem enthält die Umgebungsluft an der Papiermaschine an manchen Orten Öldämpfe, die die Photozelle verschmutzen können. All dies kann zu einer Fehlfunktion der Bahnabrisserkennung wie z.B. Fehlalarm oder Nichterkennung des Abrisses führen. Will man dies vermeiden, dann benötigen die Photozellen einen hohen vorbeugenden Wartungsaufwand.
Bei schwierigen Anwendungen und in Fällen, bei denen die Bahn auf einer Bespannung geführt wird, verwendet man ‧bereits Abrissdetektoren mit einer Faseroptik. Diese Systeme nutzen Infrarotlicht oder ein rotes Laserlicht. Der Nachteil dieser beiden Lichtarten liegt darin, dass sie nicht richtig zwischen der Papierbahn und einer neuen Bespannung, speziell bei rot gefärbten Sieben oder Filzen, unterscheiden können.
Die Firma Kajaani Process Measurements hat dieses Problem aufgegriffen und einen neuen Bahnabrissdetektor für schwierige Anwendungen entwickelt. Der neue KB Bahnabrissdetektor hat zwei Lichtquellen um eine maximale Funktionalität sicher zu stellen. Zum einen hat er das konventionelle Infrarotlicht und zum anderen eine Lichtquelle mit drei Farben, nämlich Rot, Grün und Blau. Bei der Verwendung der letztgenannten Lichtquelle (RGB-Licht) kann die am besten geeignete Farbe zur Abrisserkennung genutzt werden. Dadurch hat der Anwender eine verlässliche Erkennung selbst bei unterschiedlichster Färbung der Bespannung.
Da der KB Sensor mit einem Lichtleiter arbeitet, eignet er sich auch für Anwendungen in heißer Umgebung, wie in der Trockenpartie einer Papiermaschine. Eine Luftspülung erweitert das Einsatzgebiet auf Bereiche mit hoher Luftfeuchtigkeit und starker Verschmutzungsgefahr.
Praxisbeispiel StoraEnso
An der PM 6 des StoraEnso Werks in Oulu sind mehr als zehn Bahnabrissdetektoren installiert. Sie wurden alle vor mehr als zehn Jahren zusammen mit der Papiermaschine geliefert. Die PM 6 hat eine Produktionsgeschwindigkeit von ca. 1000 m/min und eine Arbeitsbreite von etwa
9 m. Die bisher installierten Systeme zur Abrisserkennung benötigten eine regelmäßige Überprüfung, um eine ‧sichere Funktion gewähren zu können. Bei einigen Anwendungen färbte man sogar die Ränder der Bespannung schwarz, um die Abrisserkennung zu verbessern. Die ersten KB-12 Bahnabrissdetektoren wurden in der letzten Zone der Trockenpartie installiert. An dieser Stelle läuft die Papierbahn auf einem rot gefärbten Trockensieb. Die Installation erfolgt im Mai 2006 und bereits nach einer Woche Überwachungsphase wurde das Alarmsignal in die automatisierte Logik zum Abschlagen der Bahn im Falle eines Abrisses eingebunden. Seit dieser Zeit läuft der Sensor ohne Probleme.
Pekka Greus, der zuständige Spezialist für die Automatisierung, hat den KB-12 seit dem Installationszeitpunkt überwacht und damit gearbeitet. Er hat jetzt eine jahrelange Erfahrung mit diesem Bahnabrisssensor und den Plan weitere der alten Bahnabrissdetektoren auszutauschen. „Die Möglichkeit mit unterschiedlicher Farbe zu messen hat die Verlässlichkeit der Abrisserkennung, verglichen mit älteren Modellen, stark erhöht“, sagt Pekka Greus. Eine klar strukturierte Menüführung und eine abgestimmte Tastatur ermöglichen eine sehr einfache Bedienung und dadurch auch eine schnelle Parametrierung des Systems. Auch das optionale PC-Program für den KB Sensor wird von ihm sehr geschätzt, da es eine sehr übersichtliche Darstellung der eingestellten Parameter und der aktuellen Signalwerte enthält. In der Anfangsphase der Installation nutzte er die Funktion der Datenspeicherung, um die Langzeitstabilität des Sensors zu überwachen.
Die wichtigsten Eigenschaften einer Abrisserkennung sind aus seiner Sicht an erster Stelle die Verlässlichkeit und an zweiter Stelle eine einfache Datenaufzeichnung der Funktion des Detektors. Bei der Datenaufzeichnung im KB Sensor kann er die gewonnenen Daten auf seinen Computer herunterladen und dann dort auswerten. Kein anderes auf dem Markt verfügbares System bietet diese Art der Diagnostik.
Bei der Installation an der PM 6 arbeitet der KB Sensor mit dem blauen Licht, denn dies zeigt den größten Unterschied zwischen dem weißen ‧Papier und der dahinterliegenden roten Bespannung. Der Alarmgrenzwert liegt in der Mitte des Signalniveauunterschiedes zwischen dem Papier und dem Sieb. Parallel dazu gibt es einen Wartungsalarm, dieser liegt etwas über dem Alarmgrenzwert und dient dazu, eine eventuell durch Verschmutzungen ausgelöste Signaldrift rechtzeitig zu melden. Sollte eine Reinigung notwendig sein, kann die Sonde leicht ausgebaut werden. Bei dem Wiedereinbau nach der Reinigung hilft eine mechanische Positionserkennung, dass die Sonde wieder an exakt der gleichen Position wie vor dem Ausbau sitzt.
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