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| PRIMOBOND.XF |
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| PRIMOBOND.XF: Abriebvolumen - Querstabilität |
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| ACTROCROSS von Heimbach |
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| 06.10.2008 - Ausgabe: 10/2008 |
Bespannungen, Teil 1
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Schneller – besser – effizienter
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Das Tempo der technologischen Entwicklung bei Papiermaschinen ist enorm gestiegen. Dies trifft auch auf Bespannungen zu. Sie sind heute Effizienz-Steigerer, und zwar vom Stoffauflauf bis zur Rolle.
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Ein ultrafeines Formationssieb optimiert die Prozesse bei grafischen Papieren. Die wichtigsten Einsatzgebiete für ein solches Sieb sind Maschinen für grafische Papiere mit modernen schnellen Formern. Für diesen Produktionsbereich erwarten die Papiermacher heute eine ultrafeines Sieb, das einerseits den Ansprüchen aus einer stetig wachsenden Produktivität gerecht wird und andererseits die Forderungen nach höherer Papierqualität erfüllt: PRIMOBOND.XF von Heimbach.
Faserunterstützungsindex (FSI), Retention: Selbstverständlich besitzt auch der papierseitige Querfaden einen ebenso geringen Durchmesser wie der neue papierseitige Längsfaden. Diese Fadenfeinheit erzielt mit bis zu 44 papierseitigen Fäden pro cm in Längs- und in Querrichtung die größte Fadenzahl von allen SSB-Designs. Daraus resultiert mit einem FSI-Wert von > 215 einer der besten Werte aller Formationssiebe. Dies führt zur deutlichen Reduzierung des Verlustes von Feinstfasern und Füllstoffen sowie von Retentionsmitteln.
Formation: Für die Bewältigung der Anforderungskriterien in diesem Abschnitt des Produktionsprozesses bringt PRIMOBOND.XF alle Voraussetzungen mit: Vor allem ist dies der extrem feine und dennoch sehr offene Siebaufbau mit minimalem Volumen und mit einer schonenden und zugleich schnellen Wasserabführung.
Insgesamt zeigt der Formationsvorgang einen deutlichen Zuwachs an Gleichmäßigkeit – ein weiterer Faktor zugunsten einer optimierten Papierstruktur und verbesserter Bedruckbarkeit.
Entwässerung, Trockengehalt, Bahnfestigkeit: Die ultrafeinen Fäden auf der Papierseite bewirken sehr kleine, jedoch extrem viele Entwässerungsöffnungen – mindestens 1600 pro cm2. Dies führt trotz der geringen Rahmengröße der Öffnungen zu einer insgesamt außergewöhnlich großen Entwässerungsfläche. Dadurch ist das neue Sieb in der Lage, die initiale Entwässerung zu Beginn der Faserformation besonders “sanft“ anzugehen und gleichzeitig – zum Ende des Formerdurchlaufs hin – das Papierfaservlies schnell und mit hohem Wirkungsgrad zu entwässern. Die nicht ganz so fein gegliederte untere Gewebelage garantiert mit ihrer barrierearmen Struktur eine intensivierte Durchgängigkeit des Wasserflusses nach unten. Diese hoch effektive Entwässerung erzielt hohe Trockengehalte am Pick-up und ist im Wesentlichen ausschlaggebend für eine gute Bahnfestigkeit.
Dimensionsverhalten, Profile, Abrissverhalten: Das neue Sieb profitiert bei der Mehrzahl seiner Leistungsdaten von der PRIMOBOND-typischen 24-Schaft-Technologie, die so von der Heimbach-Gruppe ausschließlich angewendet wird. Infolge der nur dadurch möglichen 6-Schaft-Bindung auf Maschinenseite wird hier eine deutlich längere Abbindung (Flotierung) erreicht. Diese bewirkt ein höheres Abriebvolumen und bringt damit die notwendigen Laufzeiten. Vor allem aber ermöglicht die 6-Schaft-Bindung den Einsatz von kräftigen maschinenseitigen Querfäden und erzeugt so jene Stauchfestigkeit und Diagonalstabilität, durch die das neue Sieb seine hohe Einsatzeignung erhält. Identische Siebdurchlässigkeit in der gesamten Breite führt zu ausgeglichenen Feuchte-Querprofilen mit geringsten 2-Sigma-Werten.
Die Gesamtheit der hier genannten Zusammenhänge und ihre Kontinuität während der Laufzeit begründen auch die generelle Reduzierung der Abrisshäufigkeit.
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