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| Schema NipcoFlex-Kalander |
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| Vergleich Glättzylinder mit NipcoFlex-Kalander |
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| NipcoFlex-Kalander im Einsatz |
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| 04.02.2008 - Ausgabe: 2/2008 |
Trends am weltweiten Kartonmarkt
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Entwicklungen in der Kartonerzeugung -
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Weltweit werden jährlich rund 42 Millionen Tonnen Faltschachtelkarton hergestellt. Die Wachstumsraten liegen in Europa und Amerika bei zwei bis 2,5 Prozent pro Jahr, in Asien bei etwa acht bis zehn Prozent. Gegenwärtig werden dort etwa zehn Millionen Tonnen pro Jahr hergestellt.
In China ist die Produktion im letzten Jahr um etwa 20 Prozent auf rund 3,5 Millionen Tonnen gestiegen.
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Ein steigender Trend ist ebenfalls in Bezug auf die Produktion von Flüssigkeitskartons (LPB) zu bemerken. Bei einem Markt von 3 Millionen Tonnen/ pro Jahr und einem jährlichen Wachstum von 5 bis 6 % sind China und Südamerika die am stärksten wachsenden Märkte. Anhand dieser Wachstumszahlen ist es offensichtlich, dass speziell in China in neue Maschinenkapazitäten investiert wird, während in Europa Produktionssteigerungen hauptsächlich durch Umbauten und Maschinenoptimierungen entstehen.
Unterschiedliche Maschinenkonzepte in Europa und Asien
In Europa wird Faltschachtelkarton typischerweise auf mehrlagigen Langsiebmaschinen mit Glättzylinder hergestellt. Zur Dickekalibrierung mit niedrigen Linienlasten dient ein Hardnip-Kalander vor der Streichmaschine. Je nach Glätte- und Glanzanforderung des Endprodukts kann nach dem Zwei- oder Dreifachstrich noch ein Softnip-Kalander eingesetzt werden. Asiatische Anlagen unterscheiden sich primär in der Glätttechnik, da man hier praktisch keine mit Glättzylinder betriebene Faltschachtelkartonmaschine findet. Stattdessen erfolgt die Vorglättung des Rohkartons meist mit beheizten Hardnip-Kalandern. Das Nachglätten des gestrichenen Kartons ist bei allen Sorten erforderlich und wird mit Softnip-Kalandern durchgeführt. Der konzeptionelle Unterschied zwischen Europa und Asien hat natürlich auch Auswirkungen auf die Qualität des produzierten Kartons.
Europäischer Faltschachtelkarton zeichnet sich durch das beste Verhältnis von Glätte zu Volumen aus, welches weder mit Hard- noch mit Softnip-Kalander erreicht werden kann.
Asiatischer Faltschachtelkarton besitzt vergleichbare Glättewerte wie in Europa, allerdings bei geringerem spezifischem Volumen. Die Glätte wird hier durch stärkeres Kalandrieren und höhere Strichaufträge erreicht, was sich beides negativ auf das Kartonvolumen auswirkt.
Die NipcoFlex-Kalandertechnologie
Das Konstruktionsprinzip und wesentliche Bauelemente des NipcoFlex-Kalanders basieren auf der NipcoFlex-Presse, die Voith schon in über 300 Installationen erfolgreich einsetzt. Dabei ermöglicht ein Pressschuh, der der Kontur der beheizten Gegenwalze folgt, lange Verweilzeit und niedrige Drücke. Besonders vorteilhaft ist, dass Geschwindigkeitssteigerungen keinen Engpass für die Wirkungsweise des NipcoFlex-Kalanders darstellen, da die notwendige Verweilzeit über die Niplänge eingestellt werden kann. Die Technologie bietet mit ihrer volumenschonenden Glätttechnik die Möglichkeit, vergleichbare Kartonqualitäten mit deutlich höheren Geschwindigkeiten bei reduziertem Rohstoffverbrauch zu erzeugen. Verschiedene Umbauvarianten zeigen, dass bei gleicher Trockenpartielänge Kapazitätssteigerungen zwischen 10 und 60 % möglich sind, ohne die Kartonqualität zu vernachlässigen.
Neuanlagen in Asien werden heute meistens mit einem Hardnip-Kalander zum Vorglätten ausgeführt. Hier bietet sich der NipcoFlex-Kalander hauptsächlich für Einsparungen im Rohstoffverbrauch an. Bis zu 10 höheres spezifisches Volumen kann erwartet werden. Der Verbrauch des Einlagenrohstoffs kann entsprechend reduziert und die Wirtschaftlichkeit der Anlagen gesteigert werden.
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