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| Abb. 9: Faktor Diagonalstabilität |
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| Abb. 10: Vergleich: Dimensions-Verhalten |
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| Abb. 11: SECOPLAN: Naht-Varianten |
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| Abb. 12: Vergleich: Querschnitt-Verhältnis, Volumen |
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sowie die Vielzahl stabilitätssichernder Punkte in der Gewebestruktur (Abb. 9). Beide Faktoren begründen das verzugsfreie Flächenverhalten und bewirken durch Verhinderung von Schräg- oder Vorlauf (Abb. 10) ein einwandfreies Luftdurchlässigkeitsprofil und damit einen ausgeglichenen Trocknungsverlauf über die Bahnbreite.
Sieboberfläche, Naht und Markierfreiheit
Homogene und absolut ebene Papierseiten gehören seit jeher zu den Standards von Heimbach-Trockensieben. Auch bei der neuen SECOPLAN-Generation bezieht sich das Höchstmaß an Markierfreiheit in gleicher Weise auf die Naht. Die schematische Darstellung in Abb. 11 macht deutlich, wie die Naht in nahezu strukturidentischer Weise aus den flachen Längsfäden „generiert“ wird. „Strukturidentisch“ bedeutet nicht nur höchste mechanische Markierfreiheit, sondern zugleich auch so gut wie identische Luftdurchlässigkeit in der gesamten Nahtzone.
Die bereits angesprochene extrem geringe Dehnung und hohe Zugfestigkeit der Längsfäden bringen der Naht die nahezu gleiche Belastbarkeit bezüglich Siebspannung wie dem gesamten Sieb. Für bestimmte SECOPLAN-Typen wird eine leistungsadäquate Wendelnaht angeboten (Abb. 11). Optimierte Maß-Relationen sowie sorgfältigste Ausrichtung von Ösen oder Wendeln sorgen durch einen perfekten Schließkanal für problemloses und schnelles Schließen der Siebe.
Luftdurchlässigkeit
Für den Einsatz in nahezu allen Positionen und Papiersorten hat man der neuen Trockensieb-Familie ein breites Spektrum von Luftdurchlässigkeiten gegeben:
SECOPLAN XF ~ 1.000 bis ~ 1.800 m3/m2· h
~ 60 bis ~ 115 cfm
SECOPLAN SF ~ 1.300 bis ~ 3.200 m3/m2· h
~ 80 bis ~ 200 cfm
SECOPLAN F ~ 4.500 bis ~ 10.500 m3/m2· h
~ 280 bis ~ 660 cfm
Abriebresistenz und Laufzeit
Eine teilweise verbreitete Meinung besagt, dass Trockensiebe mit größerer Kontaktfläche – in diesem Fall „Abrieb-Fläche“ – alleine schon deshalb über eine gesteigerte Abriebresistenz und damit über eine höhere Lebensdauer verfügen. Die weitere Argumentation für solche Siebe lautet meistens noch: „…superdünn…“.
Das bedeutet in der Regel: Diese Siebe bestehen aus sehr dünnen und zugleich sehr breiten Fäden. Welche Folgen in der Einsatzpraxis solche „grenzwertigen“ Eigenschaften nach sich ziehen können, zeigt Abb. 12. Bei gleichem Anpressdruck der Siebfäden an die Papierbahn (und bei vergeichbarem Fadenmaterial) ist der dickenbezogene Abriebverlust bei beiden Fäden gleich – unabhängig von der jeweiligen Abrieb-Fläche. Die Fadenquerschnitte für die SECOPLAN-Produktfamilie wurden hinsichtlich Kontaktfläche, Abriebvolumen, Festigkeit und der daraus ‧resultierenden Siebdicke optimiert. Trotzdem gehört SECOPLAN zu den dünnsten Trockensieben auf dem Markt. Damit bietet diese neue Trockensieb-Generation ein ‧erhöhtes Laufzeitpotential bei dennoch geringer Dicke.
Mit den innovativen SECOPLAN-Trockensieben stellt Heimbach dem Markt eine zeitgemäße sowie gleichermaßen zukunftsfähige Produkt-Generation zur Verfügung. In ihrer Ausgewogenheit der Funktionen nach dem Prinzip der Gleichwertigkeit realisiert die neue Sieb-Familie benennbare und quantifizierbare Verbesserungen bei den Produktionsprozessen und der Energie-Effizienz in der Trockenpartie. Die intensive Entwicklungs- und ‧Optimierungsarbeit bei Heimbach auf der Basis des ‧Erfahrungsaustauschs mit den Kunden hat für die Einsatz-Eignung und die Wertschöpfung von Trockenpartie-Bespannungen richtungsweisende Maßstäbe gesetzt – Evolution im Bereich der Trockensiebe von Heimbach.
Ina Durniok (Dipl.-Ing.), Application Specialist Drying
Heimbach GmbH & Co. KG
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