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| Jürgen Schaller (l.) und Heiko Bayerl (r.). |
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| 11.06.2010
- Ausgabe: 07/2010 |
Führungswechsel
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Der Verband Bayerischer Papierfabriken e. V. hat eine neue Führung: Auf der Jahrestagung in München wählten die Vertreter der bayerischen Papierhersteller Jürgen Schaller zu ihrem neuen Vorstandsvorsitzenden. Der 48-Jährige ist Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Carl Macher GmbH & Co. KG in Hof. Der langjährige Vorsitzende des Verbandes, Heiko Bayerl, ehemaliger Geschäftsführer der Papierfabik Hamburger Rieger GmbH & Co. KG in Trostberg, kandidierte nicht mehr und schied aus dem Vorstand aus. Im Verband Bayerischer Papierfabriken e. V. sind die papiererzeugenden Unternehmen in Bayern zusammengeschlossen. Aufgabe des Verbandes ist die Bündelung der Interessen seiner Mitglieder in allen wirtschaftspolitischen Angelegenheiten, insbesondere in den Bereichen Markt, Wirtschaftsförderung, Rohstoffe, Energie und Umwelt.
Die Organisation wurde 1946 gegründet und repräsentiert heute eine Industrie, die allein in Bayern rund 7200 Beschäftigte zählt, jährlich über vier Millionen Tonnen Papier produziert und damit einen Umsatz von über drei Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Exportanteil der bayerischen Papierindustrie liegt bei über 50 Prozent.
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